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Vitali Klitschko verteidigt Titel erfolgreich

WBC-Titelträger Vitali Klitschko schlägt in Breslau den Polen Tomasz Adamek durch technischen K.o. Es war die siebte erfolgreiche Verteidigung des WM-Gürtels.

Der 40-jährige Vitali Klitschko konnte seinen 40. KO einstreichen und verteidigte den WBC-Titel im Schwergewicht erfolgreich. Sein Gegner Tomasz Adamek war dem Weltmeister physisch zu deutlich unterlegen und fand kein Mittel gegen einen dominanten Ukrainer.

Adamek begann nervös
Vitali marschierte von Beginn an nach vorne. Adamek zeigte sich sehr nervös und hektisch in seinen Bewegungen. Der Herausforderer musste eine harte Rechte einstecken, die ihn kurz wackeln ließ, doch Vitali setzte nicht aufs Ganze, es ging weiter. Adamek kam in Runde zwei besser in den Kampf, konnte Vitali mit einer Kombination kurz aus der Balance bringen. Am Ende der zweiten Runde musste Adamek allerdings in die Seile, wackelte erneut bedenklich.

Erst in der vierten Runde konnte Adamek den Titelträger auch einmal überraschend abkontern, einige rechte Haken trafen und der Kampf wurde besser. Vitali ließ sich auch zu Beginn der fünften Runde durch eine Rechte überraschen, übernahm danach aber das Kommando und bestimmte die folgenden Runden. Ab diesem Zeitpunkt war es eine Demonstration der Stärke. Adamek wurde schwer von einer Rechten getroffen, fiel in die Eck und wurde angezählt. Er rettete sich in die Pause.

Adamek: Zäh, aber ohne Konzept
Vitali bearbeitete seinen Gegner weiter mit der Führhand, kontrollierte den Kampf, geriet nur einmal ins wanken, als er ausrutschte. Es blieb bei dem hoffnungslosen Bild, das Adamek abgab. Klitschko brachte seine Führhand nach belieben ins Ziel und setzte mit der Rechten immer wieder nach. In der zehnten Runde hatte der Ringrichter ein Einsehen und beendete den Kampf.

Tomasz Adamek bot einzig und allein in Runde vier einen interessanten Kampf. Der Pole war nicht beweglich genug, fand kein Mittel, den in allen Belangen überlegenen Vitali in Schwierigkeiten zu bringen. Die harten Schläge des Dr. Eisenfaust zeigten deutliche Wirkung und der Ringrichter machte dem ungleichen Schauspiel ein Ende.


10. September 2011


Wladimir Klitschko gegen David Hayes


Punktesieg für Klitschko
Der WM-Sieg von Wladimir Klitschko am Samstagabend gegen David Haye war ein TV-Quoten-Hit. Im Schnitt sahen 15,5 Millionen Menschen den Kampf in Hamburg. Der Marktanteil für den übertragenden Sender RTL lag bei 69,9 Prozent. RTL erzielte damit nach eigenen Angaben das bislang beste Ergebnis bei einem Klitschko-Kampf. Zum Ende des Kampfes schalteten mit 16,28 Millionen Zuschauer gar Dreiviertel aller Fernsehzuschauer Boxen (Marktanteil: 75,7 Prozent) ein.

Auch bei der Schlagstatistik hatte Wladimir Klitschko deutlich die Nase vorn. Laut des amerikanischen Fernsehsenders HBO, der den Kampf live in den USA übertrug, wurden für den Ukrainer 509 Punches gezählt. 134 davon trafen. Haye schlug nicht mal halb so viel. Der Brite kam auf 290 Schläge, von denen lediglich 72 ins Ziel gingen. "Souveräner hätte Wladimir kaum dominieren können", sagte Co-Kommentator und Ex-Weltmeister Roy Jones junior.

Hayes Freund Carl Froch war enttäuscht, aber fair. "Klitschko ist für David zu groß, zu stark und zu dominant gewesen. David hat seine Qualitäten nicht zeigen können", sagte der 32-Jährige. Dennoch hofft Froch, der im Super-Six-Turnier der besten Supermittelgewichtler den Berliner Arthur Abraham klar bezwungen hatte, auf Hilfe von Haye in der Vorbereitung auf das Turnier-Finale gegen den Amerikaner Andre Ward.


2. Juli 2011


Klitschko-Gegner knickt in 1. Runde weg


Köln - Witali Klitschko bleibt Box-Weltmeister im Schwergewicht.
Der WBC-Champion hat am Samstagabend in Köln den Exil-Kubaner Odlanier Solis durch technischen K.o. bereits in der ersten Runde besiegt.

Klitschko hält den Titel des WBC seit drei Jahren und baute seine Erfolgsserie auf 42 Siege in 44 Kämpfen aus.
Es war bereits das 14. WM-Duell des 39-jährigen Ukrainers. Der an Nummer eins des Verbandes gesetzte Solis musste nach 17 Siegen die erste Niederlage seiner Profikarriere hinnehmen.

Knie verdreht
Vor 19.000 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena sorgte der 15 Zentimeter größere Klitschko mit einer Rechten an die Schläfe des Olympiasiegers Sekunden vor Schluss der ersten Runde für die frühzeitige Entscheidung.
Solis knickte beim Fallen weg und verdrehte sich noch das rechte Knie, es besteht der Verdacht auf eine Bänderverletzung.

Respekt im Vorfeld
Klitschko hatte seinen Herausforderer vor dem Kampf als den stärksten Rivalen seit seiner Niederlage gegen den Briten Lennox Lewis vor acht Jahren bezeichnet, zugleich aber einen K.o. versprochen.

Dem 30-jährigen Solis nutzte auch die akribische Vorbereitung im spanischen Höhentrainingslager nichts.


20.März 2011


Klitschko bestraft Briggs in Hamburg

Vitali Klitschko gegen Shannon Briggs
Vitali Klitschko hat seinen WBC-Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Shannon Briggs erfolgreich verteidigt. In seiner Wahlheimat ließ er dem tapferen Herausforderer keine Chance.
Profi-Boxer Vitali Klitschko bleibt Weltmeister im Schwergewicht. Der 39 Jahre alte Ukrainer besiegte Samstagnacht vor 14 500 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger O2-Arena den Amerikaner Shannon Briggs in zwölf Runden einstimmig nach Punkten. Es war die siebte erfolgreiche Titelverteidigung als Champion des Weltverbandes WBC. Insgesamt hat der ältere der Klitschko-Brüder nunmehr 13 WM-Kämpfe bestritten, von denen er zwei verlor. Seine bemerkenswerte Bilanz als Profi-Boxer weist 38 K.o.-Siege in 43 Kämpfen aus. Briggs kassierte im 59. Kampf seine 6. Niederlage.

Klitschko hatte seinem Widerpart „Blut und Schmerz“ versprochen und machte die martialische Drohung wahr. Der Ukrainer zermürbte seinen limitierten und ängstlich wirkenden Gegner mit seinem linken Jab und brachte auch die rechte Schlaghand immer wieder relativ mühelos ins Ziel. In Runde sechs wankte Briggs schon bedenklich. Danach kassierte er weitere harte Treffer, bewies aber Nehmerqualitäten ungeahntes Ausmaßes. So rettete er sich über die Zeit, was vorher lediglich zwei Klitschko-Gegnern gelungen war.
16.Oktober 2010


Wladimir Klitschko behält den Titel

Technisches K.o. in der zehnten Runde beendete den Kampf gegen den Nigerianer Samuel Peter

Frankfurt - Wladimir Klitschko ist weiterhin Box-Weltmeister im Schwergewicht. Der 34-jährige Ukrainer verteidigte Samstagnacht in der Frankfurter Commerzbank-Arena seine Titel der Verbände IBF und WBO gegen den Nigerianer Samuel Peter durch technischen K.o. in der 10. Runde.

Für Klitschko war es die neunte erfolgreiche Titelverteidigung in Serie. Der zwei Meter große Athlet hat nunmehr 55 seiner 58 Profi-Kämpfe gewonnen und verbesserte seine Ausbeute an K.o.-Siegen auf 49. Peter musste die vierte Niederlage im 38. Kampf hinnehmen.(

11.September2010


Vitali Klitschko verprügelt Sosnowski

"Dr. Eisenfaust" lässt seinem Gegner keine Chance. In der zehnten Runde besiegelt der Weltmeister den 38. K.o.-Sieg seiner Karriere.

Wieder einmal war in der Arena auf Schalke ein Boxkampf angesagt. Diesmal forderte der Pole Albert Sosnowski den Ukrainer Vitali Klitschko. Ein ungleiches Duell - in vielerlei Hinsicht. Auf der einen Seite der 1,89 Meter große Europameister, auf der anderen Seite der 2,02 Meter große Weltmeister. Sein 12. Titelkampf. Sein 42. insgesamt. Bei einer K.o.-Quote von 97 Prozent rechneten die 50.000 Zuschauer in der Halle auch diesmal mit einem deutlichen K.o.-Sieg Klitschkos. Und sie sollten recht bekommen.

Während die ersten drei Runden im Zeichen des allgemeinen Abtastens standen, ging ab der vierten Runde die Post ab. Beide Kontrahenten gingen in die Offensive. Während "The Dragon" allerdings ziemlich wenig Asche hinterließ, brannte "Dr. Eisenfaust" ein wahres Schlagfeuerwerk ab. Fast stehend ließ er Albert Sosnowski in einen Konter nach dem anderen laufen.

Kämpferherz Sosnowski
Der Wille war dem Polen nicht abzusprechen. Die Fertigkeiten Vitali Klitschko wirklich in Bedrängnis zu bringen fehlten ihm freilich. In der sechsten Runde brachte Klitschko mit einer Links-Rechts-Kombination erstmals seine gefürchtete Rechte an. "The Dragon" geriet ins Wanken. Seit der fünften Runde musste er zudem mit einer blutenden Nase kämpfen. Im Endeffekt rettete sich der Außenseiter mit Müh und Not in die siebente Runde, wo er prompt seinerseits seinen linken Haken anbringen konnte. Doch das beeindruckte Klitschko keineswegs. Er spulte sein Programm hinunter. Abwarten, Lücke finden und treffen. In der neunten Runde packte Klitschko noch einmal seine Eisenfaust aus. Links-Rechts-Links. Sosnowski wankte, fiel aber nicht.

Immer wieder fand die Führhand ihr Ziel. Klitschko nahm seinen Gegner in die Mangel und erhöhte noch einmal die Schlagzahl. In der zehnten Runde musste der Pole fast eine Minute Treffer ohne Verschnaufpause einstecken, ehe er schlussendlich doch zu Boden ging. Nach einer beeindruckenden Links-Rechts-Kombination schickte "Dr. Eisenfaust" seinen Gegner in die Seile, Klitschko setzte zum letzten Schlag an diesem Abend an. Sosnowski sackte auf den Boden und der 38. K.o-Sieg Vitali Klitschkos war perfekt.
29.Mai 2010


Klitschko muss über 12 Runden gehen


In einem äußerst schwachen Boxkampf verteidigt Witali Klitschko seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Kevin Johnson.

Box-Schwergewichtsweltmeister Witali Klitschko hat Samstagnacht in der Berner Postfinance-Arena einen verdienten, aber glanzlosen Punktesieg über den US-Amerikaner Kevin Johnson gefeiert.

Der 38-jährige WBC-Champion aus der Ukraine hatte mit dem übergewichtigen und extrem passiven Gegner viel mehr Probleme als erwartet und musste sogar über die volle Distanz von zwölf Runden gehen. Das Urteil der Kampfrichter fiel mit zweimal 120:108 und einmal 119:109 klar für Klitschko aus.

Der 2,02 m große Favorit erlitt bei seiner freiwilligen Titelverteidigung ein Cut über dem rechten Auge. Für Klitschko war es der 39. Sieg (37 durch k.o.) im 41. Profikampf seiner Karriere. Der 30-jährige Johnson, dessen Taktik nur darauf ausgerichtet war, nicht k.o. zu gehen, kassierte im 24. Fight nach 22 Siegen und einem Remis seine erste Niederlage.
12.Dezember 2009


Der Box-Riese Walujew ist entthront


Nikolaj Walujew werden im WM-Kampf gegen David Haye seine boxerischen Grenzen aufgezeigt. Der Engländer gewinnt nach Punkten.

Der Russe Nikolaj Walujew ist am Samstagabend in Nürnberg als WBA-Weltmeister im Schwergewicht entthront worden.

Der Engländer David Haye war mit der richtigen Taktik in den Ring gestiegen um Walujew und seine außergewöhnliche Physis (2,13 Meter, 143,3 Kilogramm) zu schlagen. Der 29-jährige Haye, der erst kürzlich vom Cruiser- ins Schwergewicht aufgestiegen war, vermied es geschickt von Walujew getroffen zu werden und konnte immer wieder schnelle Treffer anbringen. Nach 12 Runden kürten die Punktrichter den Mann aus London zum neuen Weltmeister (116:112, 116:112, 114:114). Es war sein 23. Sieg im 24. Profi-Kampf.

Die Auseinandersetzung war naturgemäß keine Augenweide. Dazu war Walujew boxerisch viel zu limitiert und Haye meistens damit beschäftigt, sich außerhalb der Reichweite des 36-jährigen Russen zu halten.
7. November 2009


Vitali klopft Arreola weich


Herausforderer bricht nach Abbruch-Niederlage in Tränen aus
Vitali Klitschko (38) bleibt Box-Weltmeister der WBC! In der 11. Runde brach der Ringrichter Jon Schorle auf Wunsch von Arreola-Trainer Henry Ramirez den Kampf ab (T.K.O.). Cristobal Arreola hatte zu schwere Verletzungen im Gesicht.

Vitali hat den Ami weich geklopft!

Klitschko dominierte den Kampf! 301 Schläge trafen Arreola, der Herausforderer landete nur 86 Treffer. Doch der Ami steckte wahnsinnig viel weg.

Für Vitali war es der 38. Sieg im 40. Kampf. Nach dem Abbruch brach Gegner Arreola (28) sogar in Tränen aus, noch nie zuvor hatte er einen Kampf verloren.
27. September 2009


"Riese" Walujew holt WBA-Titel im Schwergewicht

Der 2,13-m-Hüne Nikolai Walujew ist wieder Schwergewichts-Weltmeister nach Version der World Boxing Association (WBA). Der 35-jährige Russe bezwang am Samstag in Berlin den US-Amerikaner John Ruiz nach Punkten (116:114,116:111,114:113). Walujew holte sich damit den WM-Gürtel zurück, den er im April 2007 an den Usbeken Ruslan Tschagajew verloren hatte.

Für Walujew war es der 49. Sieg im 51. Profikampf. Ruiz verlor in seinem 53. Fight zum achten Mal. Beide Boxer waren sich in Berlin bereits im Dezember 2005 gegenübergestanden. Walujew gewann damals das schwache Gefecht umstritten ebenfalls nach Punktrichterstimmen und war damit der erste Schwergewichts-Weltmeister aus Russland.
Don King vom Russen begeistert
Diesmal dominierte der Russe, ohne zu überzeugen. Promotor Don King äußerst sich hingegen gewohnt überschwänglich: "Walujew wird der beste Kämpfer der Welt werden", befand er, der an dem boxenden "Riesen" ebenfalls mitverdient. Der 144,4-kg-Koloss sah die ganze Angelegenheit wesentlich gelassener und so unaufgeregt, wie er sich zuvor der Aufgabe des 15 Zentimeter kleineren und fast 36 Kilo leichteren Widerparts entledigt hatte. "Ich war heute schneller als beim letzten Kampf gegen Ruiz, bin aber nicht ganz zufrieden, habe meine Aufgabe nicht zu 100 Prozent erfüllt", sagte Walujew. An seinem Sieg gab es anders als bei der Erstauflage keinen Zweifel.
31.August 2008


Wladimir vereinigt die Titel

Wladimir Klitschko ist am Ziel. Im ausverkauften New Yorker Madison Square Garden besiegte der 31-Jähri-ge im Titel-Vereinigungskampf den Russen Sultan Ibragimov deutlich und einstimmig nach Punkten nach 12 Run-den. Damit vereint der Ukrainer die Schwergewichtstitel der Verbände IBF und der WBO.



Klitschko hatte einige Mühe mit dem quirligen Ibragimov, doch er zeigte eine taktische Meisterleistung. Mit vielen Treffern mit der linken Führhand machte er den Gegner mürbe.


Vorzeitiger Erfolg gegen Tiger mit stumpfen Krallen

Der 32-jährige Wladimir Klitschko hat die WM-Gürtel der IBF, WBO und der eher unbedeutenden IBO erwartungsgemäß verteidigt. Der ukrainische Schwergewichtler setzte sich am Samstagabend in der Color Line Arena im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld mit einem K.o.-Sieg nach einer Minute und 38 Sekunden der elften Runde gegen Tony "The Tiger" Thompson durch.
13 . Juli 2008




Vitali Klitschko - Der neue alte Box-Weltmeister

Vitali Klitschko ist wieder Weltmeister im Schwergewicht. Den Boxkampf gestern gegen den bisherigen Boxweltmeister Samuel Peter gewann er allerdings nicht durch K.o. sondern nach Punkten nach dem der Titelträger aufgab. Zu diesem Zeitpunkt hatte Vitali Klitschko alle Runden gewonnen, die Entscheidung der Punktrichter war nach jeder Runde bekannt gegeben worden.
Vitali Klitschko war als amtierender Boxweltmeister im Schwergewicht aufgrund einer Verletzung abgetreten. Der Boxverband WBC hatte ihn daraufhin zum World Champions Emeritus ernannt, mit dem Recht, bei einem Comeback wieder um den WBC Titel boxen zu dürfen.
Vitalis Bruder Wladimir Klitschko ist dreifacher Weltmeister im Schwergewicht. Er konnte die Weltmeister-Titel des IBF, WBO und IBO auf sich vereinigen und gilt als aktuelle Nummer Eins im Schwergewicht.
Nun sind die Brüder Klitschko gemeinsam Weltmeister. Vitali Klitschko mit einem Boxweltmeister-Titel, sein Bruder Wladimir mit drei Titeln. Vier Weltmeistertitel sind damit bei den Brüdern Klitschko vereint.
12. Oktober 2008


Klitschko siegt überlegen


Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat seine beiden Schwergewichts-Titel verteidigt. Der in Hamburg lebende Ukrainer schlug Ex-Weltmeister Hasim Rahman aus den USA durch technischen K.o. in der siebten Runde und bleibt Champion der Verbände IBF und WBO. Gegen den hoffnungslos unterlegenen Amerikaner tat 'Dr. Steelhammer' vor 13.000 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena nicht mehr als nötig und bereitete seinen Herausforderer langsam auf dessen Demütigung vor. Nachdem der 32-Jährige ihn mit einem linken Haken außer Gefecht gesetzt hatte, brach der Referee den Kampf ab. In der 6. Runde war Rahman zu Boden gegangen, wurde vom Ringrichter angezählt, rappelte sich aber noch einmal auf. Den ganzen Fight über agierte der 36-Jährige zu passiv und überließ dem Weltmeister das Kommando.

Klitschko, der nunmehr 52 seiner bisherigen 55 Profikämpfe gewinnen konnte, feierte den siebten Erfolg in einem WM-Kampf in Folge.
13. Dezember 2008


Walujew besiegt Holyfield

Schwergewichtsweltmeister Nikolai Walujew hat seinen WBA-Titel gegen Evander Holyfield erfolgreich verteidigt. Der Russe erreichte einen knappen Punktsieg.

Profi-Boxer Nikolai Walujew bleibt Weltmeister im Schwergewicht nach Version der WBA. Der für den Berliner Sauerland-Stall kämpfende Russe bezwang am Samstagabend in Zürich Ex-Weltmeister Evander Holyfield aus den USA in einem Zwölf-Runden-Kampf nach Punkten (114:114, 116:112, 115:114). Für den 2,13 Meter großen Walujew war es der 50. Sieg im 52. Profikampf.

Der 46-jährige Holyfield, der schon viermal Schwergewichts-Weltmeister war, musste seine zehnte Niederlage im 54. Kampf hinnehmen. Damit verpasste er die Chance, als ältester Schwergewichts-Champion in die Geschichte einzugehen. Den Rekord hält weiterhin sein Landsmann George Foreman, der den Titel 14 Jahre zuvor im Alter von 45 Jahren eroberte.

In einem Kampf auf niedrigem Niveau konnte Holyfield den 24 Zentimeter größeren Walujew nicht entscheidend treffen. Zwar war der Amerikaner der beweglichere und technisch bessere Boxer, doch der 141 Kilogramm schwere Russe hielt den Herausforderer mit seiner größeren Reichweite auf Distanz. Allerdings konnte Walujew kaum Akzente setzen. Erst als Holyfield konditionelle Schwächen offenbarte, kam Walujew mit einigen Schlagkombinationen zum Zuge.
21.Dezember.2008


Klitschko kämpft Gomez nieder

Box-Weltmeister Vitali Klitschko hat seinen Titel nach Version des World Boxing Council (WBC) am Samstagabend erfolgreich verteidigt.
Klitschko hat seinen Titel am Samstagabend erfolgreich verteidigt. Der 37 Jahre alte Schwergewichtler aus der Ukraine besiegte den Kubaner Juan Carlos Gomez in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle durch technischen K.o. in der neunten Runde.
Für Klitschko war dies der zweite erfolgreiche Ringauftritt nach einer vierjährigen Verletzungspause. Der Schützling von Trainer Fritz Sdunek verbesserte seinen Kampfrekord auf 37 Siege aus nun 39 Duellen. Herausforderer Gomez kassierte in seinem 47. Profikampf seine zweite Niederlage.

Klitschko lobt Gomez
Klitschko bedankte sich bei den 12 500 Zuschauern für die lautstarke Unterstützung. Und er lobte seinen Gegner: „Er hat gute Nehmerqualitäten.“ Klitschko kämpfte sehr konzentriert, musste aber hart arbeiten. Er stieß auf einen Herausforderer, der den Kampf suchte und nicht auswich. Gomez setzte auf Angriff und verlangte dem Titelverteidiger von Beginn an mehr ab, als dem lieb sein konnte.

Mit offener Verteidigung lockte Klitschko den Gegner. Gomez zog sich früh eine blutende Verletzung am rechten Auge zu. Ab der sechsten Runde ließ die Kraft bei dem Kubaner sichtbar nach.
Gomez geht auf die Bretter
In der siebten Runde schickte Klitschko seinen Herausforderer mit einer harten Rechten erstmals auf die Bretter. Gomez war schwer angeschlagen. Klitschko suchte die Entscheidung, traf immer wieder. Aber Gomez rettete sich in die Pause. In Runde neun dann der zweite Niederschlag. Gomez stand zwar wieder auf, aber der Ringrichter brach den Kampf ab.
21.März 2009


Wladimir Klitschko schlägt Tschagajew

Wladimir Klitschko bleibt Weltmeister. Er besiegt den Usbeken Ruslan Tschagajew in Gelsenkirchen vor 60.000 Zuschauern durch technisches K.o. in der zehnten Runde.
Wladimir Klitschko hat am späten Samstagabend vor 60.000 Zuschauern in der Gelsenkirchener Veltins-Arena seinen Platz auf dem Box-Thron erfolgreich verteidigt. Mit einem Sieg über den Usbeken Ruslan Tschagajew durch technischen K.o. in der zehnten Runde bleibt der 33-jährige Ukrainer Weltmeister der Verbände WBO und IBF. "Tschagajew hat alles versucht, aber ich war besser", meinte Klitschko unter dem Jubel der Zuschauer im Stadion des deutschen Fußball-Bundesligisten Schalke 04. Das Spektakel soll Klitschko fünf Millionen Euro beschert haben.

Tschagajews Trainer Michael Timm hatte nach der 9. Runde gemeinsam mit Referee Eddie Cotton das überraschend einseitige Duell abgebrochen. "Ich wollte Ruslan schützen. Es waren zu viele harte Treffer", begründete Timm seine Entscheidung und lobte anschließend den Sieger: "Wladimir hat gezeigt, dass er der beste Schwergewichtler der Welt ist." Zuvor hatten die Boxfans einen überlegenen Klitschko gesehen, der Tschagajew keine Chance ließ und im 56. Kampf den 53. Sieg feierte, den 47. vor Ablauf der Zeit.

Schon in der zweiten Runde hatte der 1,99-Meter-Mann seinen um 14 Zentimeter kleineren Rechtsausleger-Kontrahenten mit einer Links-Rechts-Kombination zu Boden geschickt.
Es war das erste Mal in Tschagajews Profi-Karriere, dass er angezählt werden musste. In der sechsten Runde sorgte der Schlaghagel Klitschkos schließlich für ein drei Zentimeter großes Cut oberhalb der linken Augenbraue seines Kontrahenten, der seine als gefährlich geltende linke Schlaghand nie ausspielen konnte. Auch der ältere Klitschko-Bruder Witali (38) sparte danach nicht mit Lob für den Sieger: "Wladimir wird immer besser. Er ist aber immer noch nicht auf dem Zenit. Er hat viel mehr Talent als ich. Wladimir ist eben ein richtiger Boxer."
21. Juni 2009


Weltklasse Boxer









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