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Canon Eos 1000D

Canon Eos 1000D die kleine Schwester der 450D.
Canons neue Hobby-DSLR zeigt im Test die beste
Bildqualität aller DSLRs der 1.000-Euro-Klasse.



Canon schließt mit der 1000D eine Lücke im eigenen DSLR-Sortiment - unterhalb der EOS 450D konnte Canon gegen günstigere Konkurrenten wie Sony Alpha 200, Nikon D60 oder Olympus E-420 bislang nur die schon in die Jahre gekommene EOS 400D anbieten.



Die EOS 1000D kombiniert nun zu einem günstigen Preis aktuelle Features aus der 450D (wie Live-View oder den neuen Digic-III-Prozessor) mit einem 10-Megapixel-Sensor, wie ihn die 400D hat. Der CMOS-Sensor zählt nach wie vor zu den besten Bildsensoren der 10-Megapixel-Klasse - also ist daran nichts auszusetzen und schon das Vorserienmodell der 1000D gefiel im Praxis-Test mit sehr hoher Bildqualität. Die 1000D fällt etwas kleiner aus als die 450D und ähnelt dieser im Design stark. Auch die solide Verarbeitung und die sinnvoll platzierten Bedienelemente sind ähnlich, an der Rückseite fehlt jedoch die gummierte Daumenauflage der 450D. Die auffälligsten Sparmaßnahmen gegenüber dieser sind der 7-Punkt-Autofokus (450D mit 9-Punkt-AF) und das 2,5-Zoll-Display (450D mit 3 Zoll). Direkte Konkurrenten wie etwa die Nikon D60 oder die Olympus E-420 bieten aber insgesamt auch nicht mehr Ausstattung als die 1000er.



Fazit

Die EOS 1000D vermag im Test zu überzeugen – Canon bietet damit eine DSLR an, die im hart umkämpften Segment unter 500 Euro der Konkurrenz von Nikon, Sony und Olympus mehr als nur Paroli bieten kann. Die Bildqualität ist sogar deutlich besser als bei den Mitbewerbern - besonders das geringe Rauschen beeindruckt. Eine Schwäche ist zwar die langsame RAW-Serienbildgeschwindigkeit, aber Canon geht wohl zu Recht davon aus, dass die anvisierte Zielgruppe eher JPEG nutzt und erfahrene Fotografen, die mit RAW umzugehen wissen, dann zur EOS 450D greifen. Wenn Sie sich für die EOS 1000 im Kit entscheiden, liegt dem Paket ein bildstabilisiertes Objektiv Canon EF-S 18-55mm 3.5-5.6 IS bei, das einen effektiven Verwacklungs-Ausgleich bietet.

Preis: etwa
470 Euro (ohne Objektiv)

2. August 2008


Sony Cyber-Shot DSC-H3

Sehr hohe Bildqualität
Wie die Konkurrentin hat auch die H3 einen 8-Megapixelsensor, dazu kommt der aus der Sony-DSLR Alpha 100 abgeleitete Bionz-Bild-
prozessor. Im Test überzeugt diese Kombination: Sehr hohe Auflösung, die auch bei hohen ISO-Zahlen nicht einbricht, und ein geringes Bildrauschen bescheren der H3 eine sehr gute Bildqualität. Farbwiedergabe und Kontrastumfang überzeugen ebenfalls. Auch bei der Geschwindigkeitsmessung lässt die Kamera nichts anbrennen: Mit 0,25 Sekunden Auslöseverzögerung und flotter Bildfolgezeit ist die H3 die schnellste Megazoom – damit gelingen auch Schnappschüsse problemlos.




Wie alle neuen Sony-Kameras hat die H3 ein Menü mit umfangreichen Einstelloptionen, aber gewöhnungsbedürftiger Struktur. Auch die integrierten Retusche- und Filter-Funktionen teilt sie sich mit den anderen Cyber-shots (Soft-Fokus, Farbwechsel, Fisheye-Effekt, Rote-Augen-Korrektur). Gut: Die H3 kann Fotos oder Diashows richtig skaliert direkt am HD-Fernseher ausgeben – allerdings ist dazu ein optionales Komponentenkabel nötig (Preis etwa 40 Euro).






Fazit


Mit der H3 ist Sony eine tolle und leistungsfähige Kamera gelungen, die bestimmt viele Fotografen anspricht – zumal der Preis von etwa 240 Euro sehr günstig ist. Jedoch hätte die H3 ein etwas schärferes Display verdient, selbst wenn sich der Preis dadurch um 30 oder 40 Euro verteuert hätte.


-----Webdesign © Laser-Grafik-----Aktualisiert / 08 Mai 2010 | lasergrafik@gmx.at

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